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CarboKat

Relevanz für Gesellschaft und Wirtschaft:

Ein Großteil der Produkte des täglichen Lebens stammt aus der chemischen Industrie. Über 80 Prozent dieser Chemieerzeugnisse werden mit Hilfe katalytischer Prozesse hergestellt. Somit kommt der Katalyse eine enorme wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung zu. Die häufig eingesetzten Edelmetall-Katalysatoren sind jedoch sehr energie- und ressourcenintensiv. Insbesondere vor dem Hintergrund der globalen Ressourcenverknappung und der generellen Rohstoffarmut Deutschlands, haben kostengünstige und umweltschonende Alternativen zu Edelmetall-Katalysatoren deshalb ein bedeutendes Marktpotenzial.

Projektzielstellung:

Ziel des Projekts CarboKat ist es, Katalysatoren auf CNT-Basis herzustellen, die zu einer Verringerung des Energie- und Ressourcenaufwandes entscheidend beitragen können. Um das zu erreichen, haben die Projektpartner Beispielreaktionen ausgewählt, die für die Produktion von hochwertigen Basischemikalien verwendet werden. Dabei handelt es sich um die Hydrierung, die Säure-Base-Katalyse sowie die Alkohol- und die Alkansynthese. Diese Reaktionen werden industriell im großen Maßstab genutzt – etwa bei der Herstellung korrosionsresistenter Lacke für Autokarosserien, hocheffizienter Dämmmaterialien oder wertvoller Treibstoffzusätze. Mithilfe der Erkenntnisse aus CarboKat möchten die Projektpartner die führende wissenschaftliche und wirtschaftliche Position deutscher Katalysatorhersteller festigen und ausbauen sowie wichtige Impulse für mehr Ressourceneffizienz geben.


ECKDATEN
Anwendungsbereich: Chemische Industrie
Start: 1. Januar 2011
Dauer: 3 Jahre
Gesamtprojektvolumen: 2,4 Mio. €

PROJEKTTEAM:
Bayer Technology Services GmbH, Fritz-Haber Institut Berlin, Ruhr-Universität Bochum, Süd-Chemie AG

PROJEKTLEITUNG:
Dr. Oliver Schlüter, Bayer Technology Services GmbH